Stadtwerke Gotha NETZ GmbH

Machbarkeitsstudie HD-Trasse Gotha-Nord

Seit ihrer Gründung 2007 ist die Stadtwerke Gotha NETZ GmbH der Strom- und Gasverteilnetzbetreiber für die Region Gotha und gewährleistet den diskriminierungsfreien Netzzugang sowie den sicheren und effizienten Netzbetrieb. Im Zuge des Ausbaus des Fernwärmenetzes baut die Stadtwerke Gotha GmbH aktuell eine neue Heizzentrale (ca. 18 MW). Hierfür ist die Verlegung einer neuen ca. 6 km langen Gashochdruckleitung durch die Stadtwerke Gotha NETZ GmbH notwendig. Über diese Leitung soll darüber hinaus ein weiterer Großabnehmer (ca. 30 MW) mit Erdgas versorgt werden.

Herausforderung: Abbruchkante Kieswerk

Aufgrund der technologisch anspruchsvollen Verlegung, unter anderem entlang der Abbruchkante eines Kieswerkes, entschieden sich die Stadtwerke Gotha NETZ GmbH dazu, das Projekt durch die Fachingenieure der INFRACON begleiten zu lassen.

Machbarkeitsstudie für Variantenvergleich

Um die Versorgung dieser beiden Anschlusspunkte zu realisieren, war entweder der Umbau der bestehenden Gasdruckregel- und Messanlage (GDRMA) notwendig, bzw. musste in einer anderen Variante auf dem Gelände der bestehenden Anlage eine weitere GDRMA errichtet werden. Die Vor- bzw. Nachteile dieser beiden Projektmöglichkeiten wurden durch INFRACON im Rahmen einer Machbarkeitsstudie erarbeitet und analysiert.

Ein weiteres Ziel der Machbarkeitsstudie war die Untersuchung potenzieller Trassenvarianten für die Versorgung des Heizwerkes. Somit konnten im Vorfeld der Genehmigungs- und Fachplanung die Vor- und Nachteile der identifizierten Varianten unter wirtschaftlichen, technischen und umweltfachlichen Gesichtspunkten beurteilt werden. Im Rahmen der Studie führte INFRACON eine Trassenbegehung durch und stellte Voranfragen bei den Trägern öffentlicher Belange. Im Ergebnis entstand eine realisierbare Vorzugstrasse, auf deren Grundlage eine belastbare Entscheidung für die nachfolgenden Planungsschritte getroffen werden konnte.